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Tutorial: Hochwasser-Lage

In diesem interaktiven Tutorial führen wir Sie durch eine dynamische Hochwasserlage. Sie werden alle Werkzeuge von kkmOS nutzen, um auf eine sich zuspitzende Situation zu reagieren.

Der Landeseinsatzstab wird alarmiert, da im gesamten Landesgebiet eine weitläufige Überflutungsgefahr besteht. Die Wettervorhersage ist ungünstig und meldet vermehrte Regenfälle für die nächsten Tage.

Sie sind der Landeseinsatzstab und müssen die Lage bewältigen.


Lage: Die Pegel steigen. Der Landeseinsatzstab wird hochgefahren.

1. Lage anlegen: Erstellen Sie den Einsatz Hochwasser AT
  • Loggen Sie sich in kkmOS ein, bis Sie die Lagenübersicht sehen.
  • Klicken Sie auf Erstellen.
  • Geben Sie als Name Hochwasser AT ein und als Beschreibung Hochwasser Österreich - Donau und Inn.
  • Klicken Sie auf Lage erstellen. Sie wechseln nun automatisch in die Lagekartenansicht.
Lage erstellen
2. Dashboard: Einsatzziel und ersten Ticker-Eintrag erfassen
  • Wechseln Sie in die Stabsführungsansicht und öffnen Sie das Dashboard.
  • Tragen Sie im Feld Einsatzziel ein: Schutz der Bevölkerung im Donau- und Inn-Einzugsgebiet.
  • Erfassen Sie im Ticker einen ersten Eintrag: Landeseinsatzstab wird hochgefahren. Pegel steigen.
Dashboard Übersicht
3. Meldung aufnehmen: Erstellen Sie ein Ticket in der Stabsführung
  • Wechseln Sie in den Reiter Meldestelle und klicken Sie auf Ticket erstellen.
  • Befüllen Sie das Ticket mit den Informationen der FF Au (Melder: FF Au, Inhalt: 50 Pers., Dämme stabil).
  • Bestätigen Sie mit Ticket erstellen.
Meldung erstellen
4. Meldung zur Auszeichnung: Übergabe an den Leiter der Stabsarbeit (LST)
  • Verschieben Sie das Ticket per Drag-and-Drop von der Spalte Eingang in die Spalte Leiter Stabsarbeit.
Meldung zur Zuweisung
5. Meldung zuweisen: Auszeichnung durch den LST
  • Wechseln Sie in die Ansicht Leiter Stab und schieben Sie das Ticket auf In Bearbeitung.
  • Klicken Sie auf Zuweisen und wählen Sie S2 als Federführend und S3 als Mitwirkung.
Zuweisung
6. Lagefeststellung S2: Schadstelle einzeichnen
  • Wechseln Sie in die Ansicht Sachgebiete (Reiter FüGr/FachGr), wählen Sie S2 und schieben Sie das Ticket auf In Bearbeitung.
  • Öffnen Sie parallel die Lagekarte.
  • Erstellen Sie im Register Layer einen neuen internen Layer Schadstellen (Farbe Blau) über das Plus-Symbol.
  • Wählen Sie den Layer und öffnen Sie die Zeichenwerkzeuge .
  • Zeichnen Sie mit dem Polygon-Werkzeug (Blau, Linienfüllung) die Überflutungsfläche ein. Mit Doppelklick schließen Sie das Polygon ab.
  • Rechtsklick auf die Fläche → Eigenschaften: Name Überflutung Au, neue Zuordnung Schadstelle 1: Au.
7. Kräfte einzeichnen (S3): Einsatzkräfte auf der Karte erfassen
  • Wechseln Sie in der Sachgebiet-Ansicht zu S3 und schieben Sie das zugewiesene Ticket auf In Bearbeitung.
  • Erstellen Sie in der Lagekarte einen neuen Layer Kräfte und aktivieren Sie ihn.
  • Wählen Sie das Symbolwerkzeug , suchen Sie das Symbol „Feuerwehr” und platzieren Sie es bei Au mit dem Text FF Au – 50 Pers.
  • Weisen Sie dem Symbol die Zuordnung Schadstelle 1: Au zu.
8. Kräfteübersicht S1: Einsatztabelle anlegen
  • Wechseln Sie in der Stabsführung zu S1 und öffnen Sie das Modul Tabellen.
  • Legen Sie eine neue Tabelle Kräfteübersicht mit den Spalten Organisation, Ort, Stärke und Status an.
  • Erfassen Sie die erste Einheit: FF Au | Au | 50 | Im Einsatz.
  • Speichern Sie die Tabelle. Optional: Speichern Sie sie als Vorlage für künftige Lagen.
Einsatztabelle Kräfteübersicht
9. Bürgermeldung sichten: Eingehende Meldung aus der Bevölkerung prüfen
  • In der Topbar erscheint ein Hinweis auf eine neue Bürgermeldung: Ein Bürger hat über das öffentliche Meldeformular eine Überflutung bei Au gemeldet (Kategorie: Hochwasser, Dringlichkeit: Mittel).
  • Klicken Sie auf den Bürgermeldungen-Posteingang in der Topbar.
  • Sichten Sie den Marker auf der Lagekarte und klicken Sie darauf, um das Popover mit Details und Foto zu öffnen.
  • Da die Meldung der bereits bekannten Schadstelle 1 entspricht, klicken Sie auf Löschen, um den Marker aus der aktiven Ansicht zu entfernen.

1. Meldung aufnehmen und zuweisen: Straßensperren der Polizei
  • Nehmen Sie als Meldestelle die Meldung auf und verschieben Sie das Ticket zur Auszeichnung an den Leiter der Stabsarbeit.
  • Weisen Sie die Meldung als LST dem S2 zu.
2. Externen Layer einbinden: Straßensperren in der Karte anzeigen
  • Öffnen Sie in der Lagekarte das Register Layer.
  • Klicken Sie bei Extern auf das +-Symbol.
  • Fügen Sie den bereitgestellten Token der Polizei ein. Die Sperren erscheinen sofort auf Ihrer Karte und werden laufend synchronisiert.

Lage: Starkregen setzt ein. Die Situation in St. Val spitzt sich zu.

1. Meldung aufnehmen und zuweisen: Neue Lage in St. Val
  • Fungieren Sie als Meldestelle und legen Sie die Meldung an.
  • Weisen Sie als LST das Ticket dem S2 (Federführend), S3 und S1 (Mitwirkung) zu.
2. Lagefeststellung S2: Überflutung in St. Val einzeichnen
  • Wählen Sie den Layer Schadstellen.
  • Zeichnen Sie mit dem blauen Polygon die neue Fläche in St. Val ein.
  • Tragen Sie in den Eigenschaften den Namen ein und erstellen Sie die Zuordnung Schadstelle 2: St. Val.
3. Kräfte eintragen (S3): Neue Kräfte registrieren
  • Wählen Sie den Layer Kräfte und platzieren Sie ein Symbol für die FF St. Val mit der Zuordnung Schadstelle 2: St. Val.
  • Aktualisieren Sie auch die Kräfteübersicht in den Tabellen (S1): neuer Eintrag FF St. Val | St. Val | 10 | Im Einsatz.
4. ETB-Eintrag: Meldung ins Einsatztagebuch übernehmen
  • Öffnen Sie das Ticket der FF St. Val in der Stabsführung.
  • Klicken Sie auf Neuer Tagebucheintrag. Das ETB-Formular öffnet sich mit den Ticketdaten vorausgefüllt.
  • Wählen Sie den Layer Schadstellen, ergänzen Sie den Eintrag bei Bedarf und bestätigen Sie.
5. Lasso-Werkzeug: Kräftesymbole auf neuen Layer kopieren

Angenommen, S3 möchte alle bisher eingezeichneten Kräfte-Symbole auf einen neuen Layer Kräfte – Archiv T+200 kopieren, um den Ausgangszustand zu sichern.

  • Aktivieren Sie das Lasso-Werkzeug in der linken Menüleiste.
  • Zeichnen Sie durch Aufziehen einer Freihand-Auswahl um alle Symbole auf dem Layer Kräfte.
  • Im erscheinenden Dialog wählen Sie Kopieren und als Ziel-Layer Kräfte – Archiv T+200 (vorher anlegen).
  • Die Symbole werden dupliziert – der Original-Layer bleibt unverändert.

Lage: Treibholz hat bei Puche eine Brücke verkeilt. Das Wasser staut sich gefährlich zurück. Der Bundesstab fordert Lageeinsicht an.

1. Gefahrenschwerpunkt: Verklausung auf der Karte markieren
  • Nutzen Sie das Polygon-Werkzeug in Rot für den Bereich der Brücke in Puche.
  • Setzen Sie über das Symbolwerkzeug ein Warnsymbol „Gefahr” aus dem Symbolkatalog.
  • Nutzen Sie das Pfeil-Werkzeug aus den Zeichenwerkzeugen, um die Fließrichtung des aufgestauten Wassers Richtung Ortszentrum einzuzeichnen.
2. Objekt-Vorschau testen: Hover über ein Kartenobjekt
  • Bewegen Sie die Maus langsam über das rote Polygon der Verklausung Puche.
  • Ein Vorschau-Panel erscheint mit Titel, Beschreibung und zuletzt verknüpften ETB-Einträgen.
  • Das Panel bleibt sichtbar, solange Sie die Maus darüber halten – ideal für schnelle Information ohne Dialog öffnen zu müssen.
3. Radius-Suche: Alle Objekte rund um Puche identifizieren
  • Rechtsklick auf die Brücke bei Puche → Radius-Suche.
  • Geben Sie einen Radius von 500 Metern ein.
  • Die Ergebnisliste zeigt alle Karten-Objekte und ETB-Einträge im Umkreis – nach Objekttyp gruppiert.
  • So lässt sich schnell feststellen, welche Kräfte und Schadstellen vom Ereignis betroffen sein könnten.
4. FORDEC: Lageentscheidung strukturiert dokumentieren
  • Öffnen Sie das Werkzeug FORDEC in der Stabsführung und legen Sie eine neue Entscheidung Reaktion Verklausung Puche an.
  • Füllen Sie die Abschnitte aus:
    • F (Fakten): Verklausung Brücke Puche, steigender Wasserstand, Gefahr für Ortszentrum.
    • O (Optionen): O1 – Sofortevakuierung; O2 – Verstärkung Hochwassersperre & Beobachtung.
    • R (Risikobewertung): Bewerten Sie beide Optionen anhand Ihrer Kriterien (1–5).
    • D (Entscheidung): Dokumentieren Sie die getroffene Entscheidung.
    • E (Durchführung): Legen Sie über Aufgabe für Stab anlegen direkt Folgeaufgaben an.
    • C (Kontrolle): Setzen Sie einen Alarm fällig-Zeitpunkt zur Erfolgskontrolle.
FORDEC Risikobewertung
5. Layer teilen: Freigabe für den Bundesstab
  • Klicken Sie im Register Layer beim Layer Schadstellen auf die drei Punkte → Teilen/Export.
  • Aktivieren Sie die Freigabe und kopieren Sie den generierten Token.
  • Übermitteln Sie den Token an den Bundesstab – dieser kann ihn als externen Layer einbinden und sieht die Lage in Echtzeit.
6. Timeline-Snapshot: Höchststand sichern
  • Klicken Sie in der oberen Funktionsleiste auf das Snapshot-Symbol .
  • Vergeben Sie den Titel Höchststand Verklausung Puche und bestätigen Sie.
  • Der Snapshot ist jetzt in der Timeline als manueller Zeitstempel (rote Markierung) sichtbar.

Lage: Der Regen lässt nach, die Pegel sinken. Die Verklausung wurde gelöst.

1. Lageanpassung: Änderung von Gefahrenzonen
  • Nutzen Sie das Lösch-Werkzeug für das rote Polygon der Verklausung.
  • Passen Sie die blauen Überflutungsflächen dem sinkenden Wasserstand an (Flächen verkleinern oder neu zeichnen).
2. Checkliste: Kontrolle strukturiert abarbeiten
  • Öffnen Sie das Modul Checklisten in der Stabsführung.
  • Legen Sie eine neue Checkliste Kontrolle Hochwasser AT an.
  • Fügen Sie Punkte hinzu, z. B.: „Kräfte abgezogen”, „ETB vollständig”, „FORDEC abgeschlossen”, „Bürgermeldungen geprüft”.
  • Haken Sie die Punkte im Verlauf der Abschlussarbeiten ab.
Checkliste
3. Timeline-Vergleich (Compare Mode): Vorher-Nachher-Analyse
  • Öffnen Sie die Timeline .
  • Wechseln Sie in den Vergleichsmodus (Compare Mode).
  • Wählen Sie als Von-Zeitpunkt den Snapshot Höchststand Verklausung Puche (Phase 3).
  • Wählen Sie als Bis-Zeitpunkt den aktuellen Zeitpunkt.
  • Die Differenz-Statistik zeigt Ihnen:
    • Wie viele Objekte hinzugekommen sind (z. B. neue Kräfte-Symbole)
    • Wie viele entfernt wurden (z. B. gelöschte Gefahrenpolygone)
    • Wie viele verändert wurden (z. B. angepasste Überflutungsflächen)
  • Neue Objekte werden grün, entfernte rot und veränderte orange auf der Karte markiert.
Timeline Vergleich
4. Abschlussbericht: Export
  • Erzeugen Sie über das Druck-Symbol ein PDF der Lagekarte (A3).
    • Wählen Sie im Druckdialog nur die relevanten Layer aus (z. B. Schadstellen, Kräfte – ohne interne Planungs-Layer).
    • Tragen Sie im Feld Kontaktinformation die Erreichbarkeit der Lagezentrale ein.
  • Exportieren Sie das Einsatztagebuch als PDF für die Einsatzakte.
  • Exportieren Sie optional die Timeline als PDF für eine vollständige Einsatzdokumentation mit allen Zeitstempeln, ETB-Einträgen und FORDEC-Entscheidungen.

  • Lagenübersicht: Einsatz angelegt.
  • Dashboard: Einsatzziel und Ticker gepflegt.
  • Stabsführung: Meldungsfluss von Meldestelle über LST zu den Sachgebieten simuliert.
  • Einsatztagebuch (ETB): Meldung direkt aus Ticket ins Tagebuch übernommen.
  • Lagekarte – Zeichenwerkzeuge: Schadstellen mit Zuordnungen visualisiert (Polygon, Pfeil).
  • Lagekarte – Symbole: Taktische Zeichen und Kräfte eingetragen.
  • Lagekarte – Layer: Interne Layer erstellt, externen Layer eingebunden, Layer geteilt.
  • Lagekarte – Lasso: Objekte kopiert und auf neuen Layer übertragen.
  • Lagekarte – Radius-Suche: Betroffene Objekte im Umkreis identifiziert.
  • Lagekarte – Objekt-Vorschau: Hover-Panel für schnelle Information genutzt.
  • Lagekarte – Snapshot: Kritischen Lagestatus manuell festgehalten.
  • Lagekarte – Timeline (Compare Mode): Vorher-Nachher-Vergleich durchgeführt.
  • Einsatztabellen: Kräfteübersicht strukturiert erfasst.
  • FORDEC: Lageentscheidung strukturiert dokumentiert.
  • Checklisten: Rückbau systematisch abgearbeitet.
  • Bürgermeldungen: Eingehende Meldung aus der Bevölkerung geprüft und verarbeitet.